Spanking, Bondage und Co.

„Shades of grey“ – Ausprobieren statt Konsumieren:

Mr. Grey wird sie jetzt empfangen...

...prangt es verheißungsvoll auf den Filmplakaten, die den Kinostart der lang ersehnten Adaption des Romans „Fifty shades of grey“ von E. L. James ankündigen. Der Hype rund um die Beziehung von Anastasia Steele und dem Milliardär Christian Grey, mit seiner Vorliebe für BDSM-Praktiken (engl. Für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism), ist ungebrochen. Die Faszination erotischer Macht- und Fesselspiele war nie größer und kann auch Ihr Schlafzimmer beflügeln – frei nach dem Motto: Was die können, kann ich schon lange! Doch bevor Sie die Peitsche knallen lassen, gibt es Einiges zu beachten:

Kommunikation ist das A und O...

...wenn es um Ihr Ahhh und Ohhh geht. Teilen Sie Ihre erotischen SM-Fantasien mit Ihrem Partner, um herauszufinden, ob und wo es Überschneidungen Ihrer sexuellen Wünsche gibt. Sexualpraktiken wie z. B. Bondage (erotische Fesselungsspiele) benötigen Vertrauen – also gehen Sie es langsam an. Vereinbaren Sie ein Code-Wort, falls sie abbrechen möchten. Dies ist wichtig, da ‚aufhören’ zu sagen auch Teil des erotischen Spiels sein kann. Empfehlenswert ist z.B. ein Ampelsystem – wie es auch in „Shades of grey“ verwendet wird – bei dem grün für ‚go’ und rot für ‚stop’ steht.

Hit me baby one more time – so klappt’s

Bei dieser Form der spielerischen Bestrafung geht es um die Erfahrung des soge-nannten Lustschmerzes. Tasten Sie sich mit Klapsen auf den nackten Po langsam heran und testen sie spielerisch ihre (Schmerz)grenze. Nach dem Spanking (engl. für verhauen) empfiehlt es sich, die getroffene Körperstelle zu massieren oder zu streicheln, um sie zu beruhigen. Wenn sie möchten, können sie dann in die nächste Runde starten. Vielleicht genießen Sie es dann schon bald, sich von Ihrem Partner über’s Knie legen zu lassen oder fahren härtere Geschütze auf.

Bitte bitte lass mich dein Sklave sein

Beim Bondage werden Ihrer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was ge-fällt – so die Devise! Um sich an diese sexuelle Spielart anzunähern, eignen sich für den Anfang ein Halstuch oder eine Krawatte, um Ihren Partner zu fesseln. Das Gefüge von Dominanz und Unterwerfung kann mit dem Einsatz einer Augenbinde oder – für ganz Mutige – mit einem Knebel noch verstärkt werden. Ihr Partner ist Ihnen nun bedingungslos ausgeliefert? Fein, dann kann es ja losgehen...

Unbedingt lesen...